Jake Solomon, Lead Designer beim Entwicklerstudio Firaxis Games, klärt uns über die unwillkommenen Gäste auf der Erde auf.
Wenn verfeindete Nationen ihre Konflikte beiseite legen und eine weltweite Allianz bilden, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Alternative die absolute Zerstörung unseres Planeten wäre. In "XCOM: Enemy Unknown" für PlayStation 3 verschwinden der Reihe nach massenhaft Menschen, und eine internationale Elitearmee wurde zusammengestellt, um die dafür verantwortlichen Aliens aufzuhalten.
Du bist der Commander dieser Streitkraft, und es ist deine Aufgabe, jeden Aspekt der Mission zur Rettung der Erde zu koordinieren. Der Lead Designer des Spiels, Jake Solomon von Firaxis, erklärt, was dir bevorsteht.
Truppenführung
"Als Anführer von 'XCOM' steht man einem unbekannten Feind gegenüber und hat keine Ahnung, wie man ihn aufhalten kann", sagt Solomon. "Pistolen und Granaten sind aber logischerweise immer ein guter Anfang." Mit Überblick über das ganze Schlachtfeld nutzt du deine vielseitige Truppe dazu, in einem rundenbasierten System Kugeln und Bomben auf die Gegner hageln zu lassen, und bedienst dich dabei der Deckung, die dir deine Umgebung bietet.
"Bei einer Standard-Einheit stehen dir zum Beispiel ein Soldat mit Sturmgewehr, ein Experte für schwere Waffen in kugelsicherer Weste, ein Profi für Nahkämpfe und der Engel des Todes höchstpersönlich, unser Scharfschütze, zur Verfügung."
Angriff der Körperfresser
Bis jetzt sind drei Alienarten bekannt. Die feigen Sectoids greifen im Rudel an, die stärkeren Mutons beschützen ihre Hochburgen teilweise auch allein. Am schlimmsten sind die Berserkers, die angsteinflössenden Supersoldaten, denen der Grossteil deines Arsenals kaum etwas anhaben kann.
"Wenn der Feind an der Reihe ist, muss man sich auf einige fiese Tricks gefasst machen", warnt Solomon. "Einzelne Sectoids sind nicht sehr gefährlich, aber wenn sie ihre Gedanken miteinander verschmelzen lassen, werden sie tödlich. Und beim Kampf gegen die unglaublich starken Berserkers hilft nur, sie zu umzingeln."
Zuerst laufen, dann schiessen
Wie begegnest du den Eindringlingen also am besten? "Es gibt zwei grundlegende Strategien: Man kann sich an einen bestimmten Ort begeben und dort loslegen, oder die Manöver sehr vorausschauend planen. Je weiter das Spiel voranschreitet, desto komplexer werden die möglichen Taktiken."
Wenn du einen Soldaten wie gewünscht positioniert hast, erscheint die Action Bar (Aktionsanzeige) mit den verfügbaren Optionen. Diese umfassen zum Beispiel das Abfeuern einer Waffe oder besondere Fähigkeiten wie Unterstützungsfeuer, bei dem der Gegner in der Deckung gehalten wird.
Taktische Manöver
Die richtige Koordination deiner Leute ist im Kampf von grösster Wichtigkeit. Während ein Soldat einen Berserker mit Unterstützungsfeuer in Schach hält, kannst du deinen Scharfschützen oder den Experten für schwere Waffen in Position bringen. "Bei 'XCOM' geht es um Entscheidungen", betont Solomon, "und man kann manche Regeln auch etwas umgehen. Mit dem Skeleton Suit (Skelettanzug) kann man zum Beispiel auf Dächer klettern und hat dort den idealen Standort für Scharfschützen."
In den luftigen Höhen hast du freie Schussbahn und somit die Möglichkeit, einen wichtigen Feind auszuschalten oder eine Wand zu zerstören. Allerdings gilt das für beide Seiten. "Man kann nichts als gegeben ansehen. Auch die Ziegelwand vor dir lässt sich mit einer grossen Pistole oder von einem grossen Alien in Schutt und Asche legen - und von beidem gibt es mehr als genug."
Die Ameisenfarm
In "XCOM: Enemy Unknown" dreht sich letztendlich alles um den Kampf. Am Ende einer gelungenen Mission kehrst du immer zum Stützpunkt zurück, um die weitere Strategie für den Krieg festzulegen. "Wir bezeichnen das Hauptquartier als Ameisenfarm. Die Spieler können es selbst bauen. Dort sieht man, was die Soldaten so in ihrer Freizeit machen - vielleicht im Fitnessstudio trainieren oder eine Runde Billard in der Bar spielen –, und man besucht auch die Kasernen, um sich über die neuesten Beförderungen, Fähigkeiten und Upgrades zu informieren, die die Truppen erhalten haben."
Solomon erzählt weiter: "Im Labor werden die möglichen Entscheidungen netzförmig dargestellt. Je weiter das Spiel fortschreitet und je mehr wertvolle Artefakte ergattert werden, desto mehr Optionen stehen auch zur Verfügung. Dann explodiert dieses Netz förmlich." In der Technikabteilung kannst du dir aussuchen, ob du die Streitkräfte oder den Stützpunkt weiter ausbauen willst.
Du bastelst an deiner Armee herum, denkst dir neue Taktiken aus und stürzt dich dann auf den Schlachtfeldern der Erde in den Kampf - die Kombination von Köpfchen und jeder Menge Action zieht dich sicher in ihren Bann. Sieh immer mal wieder unter eu.playstation.com und im PlayStation.Blog unter blog.de.playstation.com vorbei, wo du immer wieder Updates zu den letzten Entwicklungen auf der Ameisenfarm erhältst. "XCOM: Enemy Unknown" erscheint im Laufe dieses Jahres für PS3.
| Datum: | 01/05/12 |
|---|---|
| Kategorie: | News |

Sieh dir die Präsentation von PlayStation 4 bei der PlayStation-Pressekonferenz auf der E3 am 10. Juni 2013 an.
Die Natur erobert verlassene Städte zurück, deren Einwohner von einer neuen Krankheit dezimiert wurden.